1911-1914 ließ der hier ansässige Fuhrwerksunternehmer Karl Weber zu seiner bereits vorhandenen Häuserzeile Quellensstraße 203-215, auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein imposantes vierstöckiges Ensemble, bestehend aus den sogenannten „Weberhäusern“ Quellenstraße 154-160, errichten. Hier im Haus Nr.156 wurde 1914 das „Quellen-Lichtspieltheater “ (später „Weberkino“ und schließlich „Quellen-Kino“) mit einem Fassungsvermögen von über 200 Plätzen in Betrieb genommen. Der Kinobetrieb wurde 1967 eingestellt und dessen Räumlichkeiten 1975 an eine Freikirche verpachtet. Im Zuge der Verlegung der Straßenbahn von der Triester Straße in die Knöllgasse wurde Ende der 1960er Jahre das Haus Nr.158 abgerissen. Das ursprünglich geschlossene Ensemble verblieb zweigeteilt, zwei mächtige Feuermauern bestimmen seither das Ortsbild.

Chronik

Wohnhaus
1911

Quellenkino
1914 – 1967

Freikirche
1975